Stricken im Sommer: Das Tuch Sommerbrise

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Hallo ihr Lieben,
könnt ihr in der Sommerhitze stricken? Ganz ehrlich: Dieses Jahr war es mir manchmal wirklich zu warm, um an einem Pulli oder ähnlichem zu werkeln. Außerdem brauchte ich Entspannung. Es war so viel los, dass ich keine Lust hatte, bei einem aufwendigen Projekt Maschen und Reihen zu zählen. Nö.

Da kam der Knit Along von Landherzen gerade recht, um den Strick-Mojo wiederzufinden: Kerstin hat ein wunderschönes gestreiftes Dreieckstuch entworfen, das den ganzen Juni über gemeinsam gestrickt wurde. Der besondere Clou an dem Stück ist neben den Streifen der I-Cord-Rand, der sich in einer Konstrastfarbe besonders gut macht. Da das Tuch lediglich aus rechten Maschen besteht, ist es absolut anfängertauglich. Und der I-Cord ist auch kein Hexenwerk – vor allem, wenn man Kerstins toller Anleitung folgt.

Schritt für Schritt erklärt sie auf ihrem Blog, wie das Tuch gestrickt wird und bearbeitet dabei alle Fragen, die sich einem Anfänger oder Wiedereinstieger so stellen können: Wie geht das mit dem Farbwechsel? Wie führe ich den Faden bei den Streifen mit, sodass der Rand schick wird? Und für den I-Cord-Rand hat sie extra ein Video gemacht.

Gestrickt habe ich mit dem Original-Garn der Anleitung, und zwar mit der guten alten Schachenmayr Catania. Die ist ja ein absoluter Klassiker unter den Baumwollgarnen und war trotz der tropischen Temperaturen, die hier im Juni teilweise herrschten, sehr angenehm zu verstricken. Ein weiterer Vorteil der Catania ist die riesige Farbpalette, aus der man wirklich jede erdenkliche Kombination zusammenstellen kann. Schaut doch einfach mal hier auf die Farbkarte, da ist wirklich für jeden etwas dabei! Ich habe Marineblau, Hellgrau und die Trendfarbe des Jahres gewählt: Koralle.

Ja, ihr habt richtig gelesen, Koralle! Da war ich mutig und bin aus meinem üblichen Farbschema ausgebrochen. Aber so ein Farbtupfer am Strickrand ist da genau das Richtige, um mal einen Mutausbrauch zu wagen, denn die sind ein schöner Akzent, die Hauptakteure bleiben aber die Streifen.

Apropos Rand: der I-Cord. Mein letzter und bisher auch einziger I-Cord ist schon eine Weile her: Das war damals bei meinem Drachenfels! Aber mit dem besagten Video von Kerstin war das überhaupt kein Problem. Lediglich einen kleinen Tipp würde ich noch zum möglichst unsichtbaren Vernähen des I-Cord-Rands hinzufügen: CraSy-Sylvie erklärt gegen Ende dieses Videos super, wie der Maschenstich beim I-Cord funktioniert, wenn man quasi eine Runde, wie hier um das Tuch, schließen möchte. Das Ergebnis ist wirklich 1A und man sieht überhaupt keine Naht. Leider habe ich das Video auch erst entdeckt, als ich meinen Rand schon irgendwie zusammengefrickelt hatte 😉 .

Wie immer bei Knit und Sew Alongs kommt mein Ergebnis eine halbe Ewigkeit später nachgereicht, daher habt ihr in diesem Internet bestimmt schon einige Versionen des Tuchs entdeckt! Und vielleicht ja auch offline? Ich habe letzthin im Nähgeschäft meines Vertrauens, das auch Wolle führt, ebenfalls eine Sommerbrise entdeckt ;-). Wo habt ihr denn schon überall das Tuch entdeckt? Seid ihr dadurch vielleicht sogar ins Gespräch gekommen? Und was habt ihr im heißen Sommer so auf den Nadeln? Lasst mich das gerne in den Kommentaren wissen!

Bis dahin!
Eure Bine

Hier noch mal alles zum Tuch im Überblick:
Anleitung: Tuch Sommerbrise von Landherzen (kostenlos)
Garn: Schachenmayr Catania via Snaply in Marineblau (Farbe 124), Nebel (Farbe 434) und Koralle (Farbe 2019)
Nadelstärke: 3,5 mm (auch den I-Cord)

Verlinkt bei: Meine Fummeley, Liebste Maschen, Lieblingsstücke, Creadienstag, Auf den Nadeln , Sew La La

2 Kommentare Füge deinen hinzu
    1. Liebe Ingrid,
      vielen Dank! 🙂 Ich kann das Tuch nur empfehlen, ich hab dabei wunderbar den Kopf freibekommen 🙂 Ich wünsch dir aber viel Erfolg mit dem Zopfmuster 🙂 Du schaffst das!
      Liebe Grüße
      Bine

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